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Erbschaftssteuerinitiative kratzt an Schweiz Fundamenten

27.03.2014 09:18:21
Voraussichtlich wird nächstes Jahr über die Erbschaftssteuerinitiative abgestimmt. Damit droht ein herber Schlag gegen das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. Der Bundesrat geht laut Botschaft davon aus, dass der Gesetzgeber im Fall der Annahme der Vorlage seinen Spielraum nutzen und das Betriebsvermögen mit 5% bis 10% anstatt 20% besteuern würde.

Die Schweizer Wirtschaft wird getragen von KMU und Familienunternehmen. Diesen Unternehmen wird durch die Initiative die Substanz entzogen. Die Fortführung eines Familienunternehmens durch die Nachfolger der Patrons wird unmöglich gemacht. Handelsbetriebe leiden bereits ohne die Erbschaftssteuerinitiative im Falle einer Unternehmensnachfolge. Eine Nachfolge ist schwierig und langwierig. Glücklich ist derjenige, der die Nachfolge in der Familie regeln kann. Was die Erbschaftssteuerinitiative für Handelsunternehmen besonders problematisch macht: Einige Teile des Betriebsvermögens, wie Beispiel Gebäude und Landflächen können in Stiftungen ausgelagert werden und dann an das Familienunternehmen vermietet werden. Beim Hauptteil des Betriebsvermögens geht dies nicht, denn ein Grossteil des Vermögens ist gefangen in Form von teuren Lagern, denn dies ist das Hauptgeschäft eines Händlers. Der Unternehmensnachfolge im Falle einer Erbschaft hat daher oft keine Wahl und wird das Unternehmen oder grosse Teile davon verkaufen müssen. Der diskutierte Freibetrag von 2 Mio. Franken fällt dabei in der Regel überhaupt nicht ins Gewicht. Zu gross sind die Lager, die von der aktuellen Generation aufgebaut wurden. Selbst wenn der Verkehrswert zu Gunsten der Übergabe mit dem Einkaufspreis festgelegt würde, entstünden Steuerbeträge, die selbst hochliquide Familien kaum aufbringen werden können. Firmen würden daher zum Schaden der Gesamtwirtschaft ausgehöhlt oder liquidiert werden.

Heikel dabei ist nicht nur, dass man einen wichtigen Teil der Wirtschaft und damit einen Grossteil der Schweizer Arbeitgeber grundlos gefährdet. Man greift auch die Versorgungssicherheit der Schweiz an. Durch die Lagerhaltung des Handels ist auch im Krisenfall die Versorgung der Schweizer Haushalte und der Schweizer Industrie gewährleistet.

Der lagerhaltende Grosshandel versorgt die Schweiz. Eine Mehrzahl der Handelsunternehmen sind immer noch familiengeführte KMU. Um dies auch in der nächsten Generation zu ermöglichen, sollte die Initiative ist daher dringend abzulehnen.
 

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