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Der Endspurt vor dem Abstimmungssonntag

25.05.2021 15:54:31

Bei den anstehenden Volksabstimmungen geht es nicht darum, die Welt zu retten. Vielmehr müssen wir die Schweiz vor einigen Eigengoals bewahren, welche die Wirtschaft schädigen, der Bevölkerung die Taschen leeren, und der Umwelt wenig bis gar nichts bringen würden.
 

Die dicken Couverts mit den Stimmzetteln treffen diese Tage bei uns ein. Einige wissen schon lange, was sie bei welcher Vorlage stimmen werden. Viele aber zögern noch. Jetzt ist die letzte Chance, die Unentschlossenen zu überzeugen, denn gemäss Umfragen dürfte das Ergebnis bei vielen Vorlagen knapp ausfallen.

Schaden: von der Landwirtschaft bis zum Detailhandel

Bei der Trinkwasser- und der Pestizidinitiative liefern sich Befürworterinnen und Gegner gemäss neusten Umfragen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dabei würde die Schweiz bei einer Annahme dieser Vorlagen (fast) nur verlieren. Die Anforderungen an unsere Landwirtschaft würden dermassen hochgeschraubt, dass viele Bauern die Produktion einstellen müssten. Die verbleibenden würden ihre Produkte zu Preisen verkaufen, die kaum ein Konsument bezahlen kann.

Die Trinkwasserinitiative setzt die Schweizer Landwirte unter massiven Druck und fördert implizit den Import von Lebensmitteln – egal unter welchen Umständen diese produziert werden. Die Pestizidinitiative ist wiederum konsequent und setzt die Latte für Importeure gleich hoch wie für Landwirte. Sie nimmt dadurch aber massive Preiserhöhungen in Kauf. Das Resultat: Die Konsumenten würden noch stärker als heute ihre Einkäufe in Konstanz, Lörrach, Annemasse etc. erledigen. Ob diese Autokolonnen unser Land tatsächlich umweltfreundlicher machen?

Die beiden Initiativen mögen gut gemeint sein, doch «gut gemeint» ist bekanntlich das Gegenteil von «gut gemacht». Die Schweizer Land- und Lebensmittelwirtschaft aber auch der Grosshandel, der Detailhandel und die Konsumenten würden bei einer Annahme heftig leiden, die Umwelt zumindest nicht profitieren.

Unser Land hat schon jetzt hervorragendes Trinkwasser. Dazu kommt eine Landwirtschaft, die hochwertige Produkte herstellt. Diese gilt es zu erhalten, statt ihr das Wasser abzugraben.

Nein zum teuren Bürokratiemonster CO2-Gesetz

Ebenfalls knapp wird das Rennen beim CO2-Gesetz. Liberale Wähler und Bewohnerinnen der Berg- und Randregionen könnten es auf der Zielgerade abfangen. Denn das Gesetz bringt auf vielen Ebenen massive Mehrkosten. Reisen, heizen etc. – überall kommen Kosten dazu.

Es wäre auch ein Irrtum zu glauben, dass eine Annahme des Gesetzes das Klima «retten» würde. Die Schweiz ist gerade einmal für einen Tausendstel des weltweiten CO2-Ausstosses verantwortlich. Solange die Hauptemittenten (China, USA, Russland, Brasilien etc.) ihren CO2-Ausstoss nicht markant senken, bringt ein teurer Alleingang der kleinen Schweiz niemandem etwas. Der CO2-Ausstoss der Schweiz sinkt bereits jetzt kontinuierlich. In Neubauten werden keine Öl- und kaum noch Gasheizungen eingesetzt, der Anteil an Elektro- und Hybridfahrzeugen steigt beständig, und die bestehende Heiz- und Motorentechnologie wird immer effizienter. Die Schweizer Bevölkerung hat ihren CO2-Ausstoss pro Kopf in den letzten 10 Jahren um knapp 24% reduziert – ohne dieses bürokratische CO2-Gesetz!

 

 

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