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Jean-Marc Probst: Neuer Honorarkonsul für Deutschland in den Kantonen Genf, Wallis und Waadtland

27.01.2015 11:00:05

Deutscher Markt als Chance für die Romandie


Der Präsident von Handel Schweiz will als neuer deutscher Honorarkonsul Türöffner sein für Westschweizer Unternehmen in Deutschland und umgekehrt. Die neuen Büros des Honorarkonsulats werden in Genf in Kürze bezogen.


Jean-Marc Probst (li.), deutscher Honorarkonsul in den Kantonen Genf, Wallis und Waadtland bei der Amtseinführung gemeinsam mit dem deutschen Botschafter Dr. Otto Lampe.

Wie die Deutsche Botschaft bereits bekannt gab, hat der Schweizer Bundesrat im Dezember Jean-Marc Probst, Präsident von Handel Schweiz, das Exequatur als Honorarkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Genf erteilt – mit Amtsgebiet in den Kantonen Genf, Wallis und Waadtland. Die offizielle Amtseinführung fand in der vergangenen Woche in Genf statt. Das Honorarkonsulat unterstützt deutsche EinwohnerInnen sowie Durchreisende in den Kantonen Genf, Wallis und Waadtland bei Bedarf mit Dienstleistungen wie Passangelegenheiten, Bescheinigungen  und Beglaubigungen. Der zweite Tätigkeitsschwerpunkt umfasst die Kontaktpflege mit den Institutionen, Unternehmen und Organisationen der drei Kantone in kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Fragen.

Jean-Marc Probst ist als C.E.O. der Probst Maveg SA mit den unternehmerischen Gegebenheiten in der Romandie wie auch in der Deutschen Schweiz bestens vertraut. Als Präsident von Handel Schweiz, als Vorstandsmitglied von economiesuisse und als Mitglied des Verwaltungsrates der Switzerland Global Enterprise (früher OSEC) verfügt er über ein breites Netzwerk und hat einen fundierten Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz. Er sieht für die Romandie grosse Chancen für eine Zusammenarbeit mit Deutschland. Probst: «Die Menschen in der Romandie sind in kultureller Hinsicht stärker von Frankreich als von Deutschland beeinflusst. Sie schauen französisches TV, hören französisches Radio und lesen die französischen Magazine. In wirtschaftlicher Hinsicht stehen sie jedoch Deutschland näher. Man muss nur die Statistiken über den Verkauf von Autos und Maschinen anschauen: Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz. Allein das Handelsvolumen mit Baden-Württemberg beläuft sich auf CHF 34 Mia. und ist genauso bedeutsam wie jenes gegenüber den USA. Der Warenaustausch mit Bayern übersteigt mit CHF 9 Mia. jenen mit Spanien.»

Der neue Honorarkonsul betont, dass die Schweiz und Deutschland die gleichen Werte antreiben. Probst: «Wir sind beide arbeitsam, wirtschaftlich erfolgreich, innovativ und wettbewerbsfähig. Drei Beispiele: Im vergangenen Jahr hat VW mit erstmals 10 Millionen produzierten Fahrzeugen einen Rekord verzeichnet. Allianz, der führende europäische Versicherer, hat 2014 einen Umsatz von 13 Milliarden erzielt. Und im November sank in Deutschland die Arbeitslosigkeit auf 6,3 Prozent.» Im deutschen Markt böten sich den Unternehmen aus den Kantonen Genf, Wallis und Waadtland also grundsätzlich und vor allem mittelfristig grosse Marktchancen. Leider, so Probst, haben sich die Rahmenbedingungen für die Schweiz verschlechtert. Er nennt das Abstimmungsresultat vom 9. Februar 2014 sowie den Entscheid der Schweizerischen Nationalbank.

Beidseitige Vorteile in den Beziehungen
Jean-Marc Probst blickt trotzdem zuversichtlich in die Zukunft. Die neuen Genfer Räumlichkeiten werden in Kürze bezogen. Der neue Honorarkonsul hat zudem vor, die Zusammenarbeit zwischen den Kantonen Genf, Wallis und Waadtland und der Deutschen Botschaft in Bern zu unterstützen. Jean-Marc Probst: «Die Beziehungen sind natürlich immer beidseitig. So wie wir uns in Deutschland Chancen für die Firmen aus der Romandie erhoffen, so wäre es wünschenswert, dass die Westschweiz Deutschland die gleiche Aufmerksamkeit schenkt wie zum Beispiel Frankreich.»

Der Handel ist mit 680'000 Mitarbeitenden der wichtigste private Arbeitgeber der Schweiz. Handel Schweiz ist der Dachverband des Handels, dem 33 Branchenverbände mit insgesamt 3'700 Unternehmen angehören. Handel Schweiz vertritt eine liberale Politik und setzt sich für eine starke Schweiz ein. Die KV-Branche Handel bildet 1'400 Lehrlinge aus und ist damit eine der grössten und beliebtesten Ausbildungsbranchen.

Kontakt:
Jean-Marc Probst, Präsident, Tel. 021 637 70 10
Kaspar Engeli, Direktor, Tel. 061 228 90 33

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