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Initiative gegen Nahrungsspekulation schadet der Schweiz

18.01.2016 14:06:32
Die Juso Initiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln» beschneidet die unternehmerische Freiheit, sorgt für unnütze Bürokratie, gefährdet Steuereinnahmen und Arbeitsplätze und schadet dem Wirtschaftsstandort Schweiz. Der massive Eingriff in die Handelsfreiheit der Schweiz verhindert die Spekulation auf den Weltmärkten nicht und hilft in keiner Weise bei der Bekämpfung von Hunger auf der Welt.



Am 28. Februar 2016 kommt mit der JUSO Initiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln» eine weitere unausgegorene Verfassungsänderung zur Abstimmung, die die Wirtschaftsfreiheiten in der Schweiz beschneiden will. Die wohltönenden Ziele der Initiative sind nobel, will man doch letztlich den Hunger auf der Welt abschaffen. Dennoch ist diese Initiative aus Sicht des Handels unbedingt abzulehnen, denn sie gefährdet den Wirtschaftsstandort Schweiz ohne Linderung bei den Hungerproblemen der Welt zu bringen:
 
  • Die Spekulation mittels sogenannten Termingeschäften auf Lebensmittel ist auf der ganzen Welt ein Mittel, um Risiken von Produzenten zu verringern. Der Spekulant nimmt dem Produzenten ein Teil des Risikos ab und kann dafür im positiven Fall einen Gewinn realisieren. Er muss aber auch den Totalverlust im Negativfall hinnehmen. Aus zahlreichen Studien geht zudem hervor, dass die Spekulation an Terminbörsen die Preise auf regionalen Märkten nicht beeinflusst. Entsprechend hat die Initiative auch keinen Einfluss auf den Hunger in der Welt.
  • Die Initiative schadet der Schweiz, denn Bauern, Produzenten und Händler können ihre Geschäfte nicht mehr ausreichend absichern, wenn die Finanzinvestoren vom Markt verbannt werden.
  • Die Initiative ist bürokratisch. Nur mit einem aufgeblähten Staatsapparat liesse sich kontrollieren, welche Terminkontrakte der Absicherung dienen und welche der Spekulation.
  • Ein solch massiver Einschnitt in die Wirtschaftsfreiheit vertreibt den Nahrungsmittelhandel ins Ausland, kostet Steuereinnahmen und macht den Wirtschaftsstandort Schweiz unattraktiv. Die bereits hohen Lebensmittelpreise in der Schweiz würden weiter steigen und der Abfluss von Franken ins Ausland durch den Einkaufstourismus unnötig befeuert. 

Kontakt
Andreas Steffes, Sekretär, Tel. 061 228 90 32
Ueli Stursberg, 1. Sekretär, Tel. 061 228 90 31
 

Der Handel ist mit 680'000 Mitarbeitenden der wichtigste private Arbeitgeber der Schweiz. Handel Schweiz ist der Dachverband des Handels, dem 33 Branchenverbände mit insgesamt 3’700 Unternehmen angehören. Handel Schweiz vertritt eine liberale Politik und setzt sich für eine starke Schweiz ein. Die KV-Branche Handel bildet 1‘400 Lehrlinge aus und ist damit eine der grössten und beliebtesten Ausbildungsbranchen. 

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