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TTIP & Co: Schweiz hat keinen Einfluss auf die Verhandlungen

22.06.2016 12:54:22

Handel Schweiz: Schweizer Wohlstand beruht auf Freihandel

Handel Schweiz setzt sich für den Freihandel ein und betont, dass ein jahrzehntelang blühender Handel die Basis für den grossen Wohlstand der Schweiz ist. Die Schweiz unterhält rund 30 Freihandelsabkommen mit Ländern auf allen Kontinenten. Bei den Verhandlungen zu TTIP ist sie ausgeschlossen – es verhandeln die EU und USA. 

Ein neues Bündnis macht sich seit gestern in der Schweiz stark gegen TTIP –  ungeachtet der Tatsache, dass die Schweiz auf die Verhandlungen der EU und USA keinen Einfluss hat. Nach Ansicht der Initianten droht mit dem aktuellen Freihandelsabkommen, das die USA und EU verhandeln, nicht weniger als der Untergang der Demokratie. Umweltschutz, Arbeitnehmerschutz, Datenschutz oder Service public – alle seien in akuter Gefahr. Damit reiht sich diese Gruppe ein in den Chor jener, welche im Freihandel den Ursprung allen Übels sehen. In der Regel sind dies Akteure, für die der jahrzehntelange stabile Schweizer Wohlstand und der florierende Export der Schweiz eine alltägliche Selbstverständlichkeit darstellt. 

Kaspar Engeli, Direktor von Handel Schweiz: «Tatsache ist: Der freie Austausch von Waren und Dienstleistungen ist die Basis unseres Wohlstandes, dank welchem die Schweiz in der Lage ist, so gut und sicher zu leben. Freihandel ist die grosse Chance, nicht die Bedrohung. Selbstverständlich werden Verhandlungen hinter geschlossenen Türen geführt; das ist allgemein üblich und gilt für alle Staatsverträge und Freihandelsabkommen. Das ist absolut nicht neu. Wer das Resultat per se sabotieren will, redet der Transparenz schon während den Verhandlungen das Wort.»

Der Hintergrund für das geplante Freihandelsabkommen TTIP: Der Welthandel verändert sich immer mehr. Die Gründe: Das Vakuum durch die Schwäche der WTO. Die Lösung für die alten Wirtschaftsmächte USA und Europa: Neue Freihandelsräume im pazifischen Raum und im transatlantischen Raum. Die EU und USA tragen zusammen 40% zum Welthandel bei und erbringen 50% der globalen Wirtschaftsleistung. Beim TTIP geht es darum, dass die beiden Partner EU und USA Handelshemmnisse reduzieren wollen. Davon profitieren alle. Falls das Abkommen in Kraft tritt, stellt sich die Frage, inwieweit Drittstaaten wie z.B. Kanada, die Schweiz (oder Brexit-England) mitmachen können. Kaspar Engeli: «Für die Schweiz wäre zentral, auch in Zukunft Marktzugang zu haben und sich dem neuen Abkommen anschliessen zu können. Ohne diesen Anschluss kommen düstere Zeiten auf uns zu: Es drohen Exportrückgänge bis zu 15%! Was das für Arbeitsplätze bedeutet, ist jedem klar.»​

Kontakt
Kaspar Engeli, Direktor, Tel. 061 228 90 33
Andreas Steffes, Sekretär, Tel. 061 228 90 32
 

Handel Schweiz ist der Dachverband des Handels, dem 33 Branchenverbände mit insgesamt 3’700 Unternehmen angehören. Handel Schweiz vertritt eine liberale Politik und setzt sich für eine starke Schweiz ein. Der Handel ist mit 680'000 Mitarbeitenden der wichtigste private Arbeitgeber der Schweiz. Im Handel werden über 38’000 Lehrstellen angeboten, mehr bildet keine Branche aus.

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Medienmitteilung
Foto Kaspar Engeli, Direktor Handel Schweiz

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