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Schwache Nachfrage trübt die Stimmung im Grosshandel

21.02.2017 16:04:58

Geschäftslage verschlechtert sich wieder

Laut der aktuellen KOF-Konjunkturumfrage von Handel Schweiz hat sich die Geschäftslage im Schweizer Grosshandel wieder eingetrübt. Gut ein Drittel der befragten Unternehmen verzeichnet eine verschlechterte Ertragslage, während knapp ein Viertel von einer verbesserten Lage berichtet. Der Rückgang der Nachfrage hat sich wieder beschleunigt und wird als zunehmendes Handelshemmnis wahrgenommen. Die positive Tendenz der Vorquartale hat sich nicht fortgesetzt. In den vergangenen drei Monaten haben die Grosshändler ihre Belegschaft in etwas höherem Tempo reduziert als im Vorquartal. 



Seit der letzten Konjunkturumfrage, welche im Auftrag von Handel Schweiz jeweils vierteljährlich durch die KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich durchgeführt wird, haben sich die Erwartungen bezüglich der zukünftigen Geschäftslage wieder eingetrübt, nachdem im Vorquartal eigentlich eine positive Entwicklung festgestellt wurde. Der Saldo ist in den negativen Bereich gerutscht, und der Rückgang der Nachfrage hat sich wieder beschleunigt. Entsprechend wird die Entwicklung des mengenmässigen Verkaufs pessimistischer eingeschätzt. Die Lagerbestände gelten weiterhin als zu hoch und auch deren Abbau hat sich verlangsamt. Nachdem in den Quartalen zuvor der Abbau der Beschäftigten weniger stark erfolgte, so hat dies nun wieder deutlich zugenommen. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Abbau der Belegschaft in Zukunft noch weiter verstärken wird. Wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen werden von den Grosshändlern weniger als Leistungshemmnis wahrgenommen. Nach wie vor stellt die ungenügende Nachfrage das bedeutendste Handelshemmnis dar – mit zunehmender Tendenz. Trotz diesen Aussichten schätzen die befragten Unternehmen die zukünftige Geschäftslage mehrheitlich positiv ein.
 
Erwartungen für die Zukunft weniger optimistisch als im Vorquartal
Die Grosshändler von Gebrauchs- und Verbrauchsgütern melden eine Verschlechterung der Nachfrage und verzeichnen einen stärkeren Abbau der Belegschaft als in der Vorperiode. In den kommenden Monaten wird aber eine steigende Nachfrage und eine bessere Ertragslage erwartet. Auch die IT-Branche beklagt einen Einbruch der Ertragslage und hadert mit erheblich gestiegenen Lieferfristen. Dennoch dürften sich auch hier Nachfrage und Geschäftslage in naher Zukunft wieder erholen. In der Sparte Nahrungs- und Genussmittel hat sich die Ertragslage merklich verbessert, und auch die Wettbewerbsposition wird weiterhin äusserst positiv beurteil. Dennoch blicken die Grosshändler in diesem Bereich der Zukunft mit weniger Zuversicht entgegen als im Vorquartal.  

Handel Schweiz führt die Umfrage Grosshandel in Zusammenarbeit mit der KOF Konjunkturforschungsstelle durch. Es liegen die Antworten leitender Persönlichkeiten von gegen 500 teilnehmenden Unternehmen zugrunde. Sie werden in einem standardisierten Fragebogen quartalsweise zu den Tendenzen ihres Betriebsgeschehens befragt.   

Kontakt
Kaspar Engeli, Direktor, Tel. 061 228 90 33
Andreas Steffes, Sekretär, Tel. 061 228 90 32
 

Handel Schweiz ist der Dachverband des Handels, dem 33 Branchenverbände mit insgesamt 3’700 Unternehmen angehören. Handel Schweiz vertritt eine liberale Politik und setzt sich für eine starke Schweiz ein. Der Handel ist mit 680'000 Mitarbeitenden der wichtigste private Arbeitgeber der Schweiz. Im Handel werden über 38’000 Lehrstellen angeboten, mehr bildet keine Branche aus.

Download: Medienmitteilung

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