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Auszeichnung durch Handel Schweiz: Die besten Lernenden 2017

06.11.2017 14:54:52

Die besten Lernenden lieferten heuer Coop, Manor und Valora

Der Handel bietet 15% aller Arbeitsplätze der Schweiz und bildet 38'000 Lernende aus. Von den 1'400 KV-Lernenden mit Schwerpunkt Branche Handel hat Handel Schweiz am «Tag des Handels» in Zürich die vier Besten des Jahrganges 2017 ausgezeichnet. Diese loben die Entwicklungsmöglichkeiten im Handel. 

Der Handel gibt 680'000 Menschen in der Schweiz eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Arbeit. Das macht rund 15% aller Arbeitsplätze aus – weit mehr als in allen anderen Berufen. Doch der Handel ist wie immer im Wandel. Aufgrund der sich stetig ändernden Rahmenbedingungen sind noch mehr als bisher Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Fach-Know-how gefragt. Das bringen die vier besten KV-Lernenden der Branche Handel mit. Sie wurden am Tag des Handels im FIFA Gebäude in Zürich von Handel Schweiz ausgezeichnet. Direktor Kaspar Engeli drückte seine Begeisterung darüber aus, dass es dem Handel nicht an gutem Nachwuchs fehle. «Der Handel bildet 38'000 Lernende aus – das ist mehr als jede andere Branche! Rund 1'400 Lernende absolvieren die KV-Lehre mit Schwerpunkt Branche Handel. Heute dürfen wir wieder die besten dieses Jahrgangs auszeichnen. Ich freue mich, Ihnen vier frische BotschafterInnen für die Zukunft des Handels vorzustellen: Rowena Tschan von Coop Basel, Marcia Kleiber von Valora, Cedric Riccardo Altermatt von Manor und Mégane Villemin von Coop Renens. Sehen Sie sie sich an! Sie strahlen Zuversicht und Tatkraft aus – mit solchen Nachwuchskräften kann der Handel seine Herausforderungen bewältigen!

«Man hat mit der ganzen Welt zu tun»

Die 23-jährige Rowena Tschan hat in Basel ihre Lehre bei Coop Schweiz mit der Bestnote 5.8 abgeschlossen. Sie hat sich nach der Kochlehre für eine Zweitausbildung im Handel entschieden. Sie freute sich, die Resultate ihrer Arbeit in den Verkaufsstellen zu sehen. «Das war für mich ein gutes Gefühl – eine Bestätigung, dass ich etwas richtig gemacht habe», sagt sie stolz. Rowena Tschan hat vielfältige Erfahrungen gesammelt: «In der Personalabteilung habe ich alles über die Personaladministration gelernt. Im Marketing habe ich die Aktionen abgewickelt und auch in der Disposition gearbeitet. Ausserdem war ich im Support der Direktion des Beschaffungsmarketings tätig und habe im Einkauf mitgeholfen». Um zu den besten Lernenden zu gehören, musste sie Disziplin beweisen und sehr viel lernen. Trotzdem meint sie, dass es ihr einfacher gefallen sei als anderen, die kaufmännische Berufsmatura zu absolvieren, denn: «Ich habe schon einmal eine Lehre gemacht und auch bereits die Berufsmatura in der technischen Richtung abgeschlossen. Deshalb konnte ich viel Wissen als Grundlage mitbringen», erklärt sie. Eine Lehre im Handel empfiehlt sie allen, die Freude am Kundenkontakt haben, gerne mit anderen Kulturen in Kontakt kommen und Sprachen mögen. In Zukunft möchte Rowena Tschan berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule studieren. Das vierjährige berufsbegleitende Studium soll ihr den Einstieg in die Verpackungstechnik erleichtern – vielleicht wird sie eines Tages sogar selber Verpackungen entwickeln. «Das Gute am Handel ist, dass man überall arbeiten kann. Ausserdem hat man mit der ganzen Welt zu tun und kann nicht nur Sprachen lernen, sondern sie auch in der Praxis anwenden», sagt Tschan begeistert. Die einzige Herausforderung sieht sie in der hohen Kundennachfrage: «Die Kunden möchten gerne günstige Produkte zu bester Qualität, und das geht nicht auf, denn: Auch im Handel muss man etwas verdienen. Die Kunden zufrieden zu stellen und gleichzeitig Gewinn zu erzielen, das ist die Herausforderung». 

«Es war immer sehr vielseitig»

Marcia Kleiber ist 24 Jahre alt und mit der Note 5.7 auf dem zweiten Rang der besten Lernenden 2017. In ihrer Ausbildung bei Valora Schweiz hat sie einen vertieften Einblick in den Convenience-Anbieter bekommen, der mit kleinflächigen Ladenkonzepten an Hochfrequenzlagen seinen Kunden alles anbietet, was er für unterwegs braucht. Zurzeit arbeitet sie im Category-Management. Hier wird entschieden, welche Artikel aufgenommen und wo sie platziert werden. Während ihrer Lehre hat Kleiber weitere Abteilungen kennen gelernt. So hat sie auch eng mit der Verkaufsleitung zusammengearbeitet. Sie erklärt: «Im Innendienst hatte ich viel Kontakt zu den Verkaufsstellen und den Endkonsumenten. Beides war sehr spannend», meint sie zufrieden. «Ich war aber auch im Marketing und in der Personalabteilung, was mir auch sehr gut gefallen hat», ergänzt sie. Der Arbeitsalltag war je nach Abteilung ganz unterschiedlich: «Entweder stellte ich offene Aufträge fertig, bearbeitete E-Mails, führte Korrespondenzen oder arbeitete an verschiedenen Projekten – es war immer sehr vielseitig». Überall hat sie jedoch gelernt Verantwortung zu übernehmen, in Stress-Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren sowie Ordnung und Struktur in ihre Arbeitsweise einzubringen. «Man muss aufnahmefähig und vielseitig sein, denn nur so kann man mit der Schnelllebigkeit des Handels umgehen», erklärt Kleiber. Die nächsten Veränderungen im Handel sieht sie in der Digitalisierung: «Online-Shopping ist immer mehr gefragt. Obwohl es für den Handel nicht einfach ist, wird er sich in die digitale Richtung entwickeln, um weiterhin auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen». 

«... immer viele Fragen gestellt»

Zu den besten Lernenden gehört auch Mégane Villemin. Für die 23-Jährige war es während der Lehre wichtig, immer das Beste zu geben: «Ich habe viel Zeit in die Arbeit investiert, war immer interessiert und habe viele Fragen gestellt; manchmal vielleicht sogar zu viele», schmunzelt Villemin. Auch in Zukunft möchte sie stets ihr Bestes geben und wenn möglich mehrere Weiterbildungen machen, wie zum Beispiel die der Höheren Fachprüfung. Während ihrer Lehre bei Coop war sie in der Kommunikation, den Human Ressources und in der Servicetechnik tätig. Dabei hat sie gelernt, sich zu organisieren und selbständig zu arbeiten. «Spannend war, dass ich in jeder Abteilung verschiedene Aufgaben erledigen konnte. In der Kommunikation durfte ich beispielsweise Artikel für unseren internen Newsletter verfassen oder neue Projekte recherchieren. Bei der Servicetechnik war ich für Projekte zuständig, die mit dem Unterhalt und der Modernisierung unseres Geschäftes zu tun haben». Obwohl es ihr überall gefallen hat, fand sie die Öffentlichkeitsarbeit am spannendsten. Persönlich wünscht sie sich, dass sich der Handel in Zukunft noch mehr auf die Umwelt konzentriert. «Kundenwünsche sollten nicht höher gestellt werden als die Bedürfnisse der Welt. Ansonsten kann der Handel so bleiben, wie er ist», sagt sie lächelnd.

Kontakt
Kaspar Engeli, Direktor, Tel. 061 228 90 33
Ueli Stursberg, 1. Sekretär, Tel. 061 228 90 30
 

Handel Schweiz ist der Dachverband des Handels, dem 33 Branchenverbände mit insgesamt 3’700 Unternehmen angehören. Handel Schweiz vertritt eine liberale Politik und setzt sich für eine starke Schweiz ein. Der Handel ist mit 680'000 Mitarbeitenden der wichtigste private Arbeitgeber der Schweiz. Im Handel werden über 38’000 Lehrstellen angeboten, mehr bildet keine Branche aus.

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