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Kaufmännische Grundbildung

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Das denken Lernende über den Schweizer Handel


KV-Lernende im 3. Lehrjahr erzählen von ihren Erfahrungen

 

«Einmal ganz oben»
Allesandro Makripodis (17), tätig bei Grindel Sport in Geroldswil

Was den Handel alles ausmacht, ist Allesandro Makripodis erst so richtig mit Beginn der Lehre bewusst geworden: «Heutzutage ist der Handel sehr gross. Der Grossteil der Ressourcen, auf denen die Wirtschaft aufbaut, kommt über den Handel zu uns. Ohne den Handel wären die Güter wie zum Beispiel die Lebensmittel gar nicht verfügbar. Auch die Gebäude könnten nicht gebaut werden und würden nicht bewohnt oder wären nicht als Büros oder Fabriken nutzbar. Aus diesem Grund ist es für mich etwas Grosses, all diese Aspekte des Handels zu sehen und zu erlernen.» Allesandro Makripodis interessierten damals bei Lehrbeginn vor drei Jahren wie heute vor allem der Kundenkontakt und die Logistik. «Ich bin jemand, der gerne mit den Kunden spricht und verhandelt. Es ist immer das beste Gefühl, wenn man einem Kunden weiterhelfen kann oder etwas verkaufen kann », lacht er. Auch die Prozesse der Logistik, welche Wege die Produkte gehen, woher sie kommen und wohin sie gehen, die ganze Wertschöpfungskette vom Produzenten bis zum Endverbraucher – all das ist Teil dessen, was heute zu seinem Wissen gehört. Er selber will einmal «ganz oben» ankommen, Berufserfahrung sammeln und sich auch weiterbilden.

 

«Einkäuferin werden»
Sarina Forgione, tätig beim Migros Genossenschaftsbund

Für Sarina Forgione war schon recht früh klar, dass sie eine KV-Lehre absolvieren würde. Nur die Richtung war ihr noch nicht klar. Am Zukunftstag der Migros hat sie der Handel schliesslich in seinen Bann gezogen. Am Anfang der Lehre konnte sie sich gar nicht vorstellen, welche Arbeit dahinter steckt, all die Produkte verfügbar zu machen. Diesen Einblick hat sie inzwischen im Detail gewonnen und findet: «Es ist zum Beispiel sehr spannend, die Planung des neuen Sortiments mitzuerleben.» Während der Lehre konnte sie alle sechs Monate die Abteilungen wechseln und hat bereits die Human Resources sowie die Bereiche Nachhaltigkeit und Marketing kennengelernt. Sie hat Einblick in ganz viele Komponenten erhalten und gesehen, wie alles zusammenspielt, damit der Handel funktioniert. Rückblickend meint sie: «Ich denke, man entwickelt sich in diesen drei Jahren sicher sehr. Ich habe zum Beispiel bei der Nachhaltigkeit sehr viel für meine Zukunft lernen können: Ich kaufe nicht das erstbeste Produkt, sondern frage mich, was alles dahinter steckt. Wie sieht es mit den sozialen Bedingungen aus, unter denen die Menschen beim Hersteller arbeiten? Diese Zusammenhänge zu sehen und zu verstehen, hat mir am meisten imponiert.» Zu der Lehre im Handel rät sie AltersgenossInnen, die sich eine eigene Meinung bilden können und sie auch vertreten. Ihre Zukunft sieht Sarina Forgione im Marketing. «Ich würde gerne einmal eine Weiterbildung als Marketingfachfrau machen. Mein Ziel wäre es, vielleicht mal Einkäuferin zu werden.»







 

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