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Mobilfunkstrahlung

Mobilfunkstrahlung: eine Gesundheitsgefahr?

Ein italienisches Gerichtsurteil sorgte in den letzten Monaten für Schlagzeilen in der Presse. Der Gehirntumor eines Managers wurde mit dessen häufigen Nutzung des Mobiltelefons in Zusammenhang gebracht. Der Gehirntumor wurde als Berufskrankheit anerkannt. Muss nun davon ausgegangen werden, dass Telefonieren mit dem Handy eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung darstellt?
Quellen von Mobilfunkstrahlen sind einerseits Mobilfunkantennen und andererseits Mobiltelefone. Die Stärke der Mobilfunkstrahlen verringert sich sehr rasch mit zunehmender Distanz vom Sender. Die Leistung der Felder nimmt mit dem Quadrat der Distanz zum Sender ab. Die grösste Mobilfunk-Belastung wird durch die Nutzung des eigenen Telefons verursacht, da dieses meist nahe beim Körper – beim Telefonieren in der Regel sogar direkt am Kopf – ist.
 
Wissenschaftlich kann bis heute keine gesundheitsschädigende Wirkung des Mobilfunks bestätigt werden. Allerdings bestehen noch Unsicherheiten über die gesundheitlichen Auswirkungen bei langfristiger Belastung.
Die Stärke der Strahlenbelastung hängt neben der Distanz von verschiedenen Faktoren ab:

  • Verbindungsqualität: Bei guter Verbindungsqualität ist die Belastung geringer als bei einer schlechten.

  • Telefonmodell: Je nach Bauweise des Telefons dringt mehr oder weniger Strahlung in den Kopf. Die spezifische Absorptionsrate SAR kennzeichnet die maximale Strahlung, die vom Kopf aufgenommen wird. Der SAR-Wert kann in der Gebrauchsanweisung gefunden werden. Je kleiner er ist, desto geringer ist die Strahlenbelastung.

  • Funktechnologie: Moderne Technologien wie LTE (4G) oder UMTS (3G) führen zu deutlich tieferen Strahlungsbelastungen als z.B. GSM (2G).

Für Vieltelefonierer sind aus unserer Sicht Vorsorgemassnahmen sinnvoll. Folgende Tipps helfen die Strahlenbelastung zu verkleinern:

  • SAR-Wert: Kaufen Sie Mobiltelefone mit möglichst tiefem SAR-Wert.

  • Freisprechanlage: Verwenden Sie Bluetooth-Freisprechmikrofone. Diese haben einen über 10-fach tieferen SAR-Wert als Mobiltelefone. Noch tiefer ist die Strahlenbelastung mit Kabel-Kopfhörern.

  • Moderne Mobilfunknetze: Nutzen Sie die modernen Funktechnologien wie LTE (4G) oder UMTS (3G).

  • WLAN: Nutzen Sie im Innern von Gebäuden, Zug oder Bus wenn möglich WLAN zum Telefonieren und zur Datenübertragung.

  • Aufbewahren: Halten Sie Ihr eingeschaltetes Handy auf Abstand zum Körper (nicht in der Hosentasche tragen).
    Die Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunkstrahlen ist zurzeit unbewiesen. Sicher aber ist, dass Telefonieren am Steuer das Unfallrisiko erheblich vergrössert!

  • Benutzen Sie Ihr Mobiltelefon nicht, während Sie ein Fahrzeug lenken, auch nicht mit einer Freisprechanlage.
    Weitere Informationen: „Faktenblatt – Mobilfunk & Smartphone“ des BAG: www.bag.admin.ch.

 

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